Einst
lebte
ich auf einer Farm in
Afrika
Erlebnisse während einer
hypnotischen Rückführung

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Sitzung fand im Herbst 2004 statt und dauerte inkl. Vorbereitungszeit
ungefähr 2 Stunden. Konstantin kannte ich durch seine
Tätigkeit als
Psychologe in einem psychiatrischen Landeskrankenhaus. Durch einen
Stationsarzt erfuhr ich, dass Konstantin auch Rückführungen
durchführt.
Besonders
die hypnotische Rückführung interessierte mich schon immer
sehr, weil
Sie die Möglichkeit bietet, in frühere Leben zu "reisen".
Natürlich
spielte mein Glaube an die Widergeburt und eine Art höhere
Intelligenz
eine nicht geringe Rolle dabei. Alles begann mit einer Fernsehsendung,
die Ende der 80er Jahre in RTL lief. Moderator war Rainer Holbe und mit
seiner Sendung "Unglaubliche Geschichten" eröffnete er so manchem
Zuschauer völlig neue geistige Perspektiven. Aber dies nur
nebenbei.
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Mein
Erster Kontakt mit Konstantin fand während einer Veranstaltung auf
dem
Krankenhausgelände statt. Wir unterhielten uns u. a. über
Reinkarnation
und Nahtoderlebnisse. Schließlich machten wir einen Privattermin
bei
Ihm zu Hause - an einem kühlen und regnerischen Sonntag.
Ich
war natürlich sehr aufgeregt, zumal mir sämtliche Freunde und
Bekannte
davon abrieten. Zu groß seinen die Risiken für dauerhafte
psychische
Schädigungen oder das verbleiben in einem komaartigen Zustand. Im
Nachhinein stellten sich diese Zweifel als völlig unbegründet
heraus.
Doch
nun zum Ablauf: Nach ca. 20 Minuten "Einleitungsgespräch" begannen
wir
mit der Hypnose. Konstantin verhalf mir zunächst zu einem
angenehmen
Entspannungszustand, gefolgt von einer starken, jedoch nicht als
unangenehm empfundenen Müdigkeit. Gleichzeitig war ich in
irgendeiner
Form aber auch hoch konzentriert.
Wir gingen
zunächst wenige Monate, dann Jahre zurück. Angekommen in
meiner frühen
Kindheit konnte ich mich beispielsweise an meinen zweiten Geburtstag
sehr detailiert erinnern. Ich sah völlig klar das Wohnzimmer
meiner
Eltern, die Kleidung von Angehörigen, Gerüche und konnte
sogar die
Uhrzeit von der Wanduhr ablesen.
Dann ging es
weiter. Ich war noch entspannter und ging dem Zeitpunkt meiner Geburt
entgegen. Die Geburt selbst konnte ich nicht "miterleben", jedoch sah
ich Bilder von Mutter und Vater vor mir, wie sie sich wohl noch im
Krankenhaus über mich beugten.
Nun sagte
Konstantin, dass ich weiter zurückgehen soll und dass ich mich
vollkommen wohl und geborgen fühle. Wenige Sekunden später
überkam mich
eine gewisse Aufgeregtheit, jedoch keine Angst. Tatsächlich sah
ich
zunächst eine Landschaft vor mir, die mir im jetzigen Leben nicht
vertraut gewesen ist. Ich begann und sprach einige Worte in einer
Sprache, zu der ich in diesem Leben nicht den geringsten Bezug
geschweige denn die Fähigkeit habe in ihr zu sprechen. In den
späteren
Recherchen stellte sich heraus, dass es sich um Afrikaans handelt und
speziell um einen Dialekt, der im Norden des Landes gesprochen wird.
Zeitweise sprach ich auch in Englisch, dies wiederum mit walisischem
Akzent. Konstantin befragte mich daher von nun an in englischer
Sprache. Dazu möchte ich anmerken, dass ich vermutlich nachwievor
meine
Muttersprache deutsch verstanden hätte. Er fragte mich nach meinem
Namen und ich antwortete "Shannon", daraufhin wo ich wohne. Ich
antwortete "In the same old house". Dieses Haus konnte ich bis ins
kleinste Detail beschreiben. Es ist das Haus, in dem ich damals geboren
und aufgewachsen bin. Ich war 17 Jahre alt und hatte eine Art
Privatlehrer. Meine Hautfarbe war weiß und die Frage nach meinem
Familiennahmen beantwortete ich mit "Siegelberg". Daher war ich wohl
eine gewisse Shannon Siegelberg, die in der Gegend um Upington auf
einer Farm lebte. Diesen Ortsnamen habe ich ebenso wie "Oranje River"
ausgesprochen. Spätere Recherchen haben ergeben, dass das
Landschaftsbild dort exakt der beschriebenen Gegend entspricht.
Die
Frage nach dem Jahr beantwortete ich mit 1932. Konstantin fragte nach,
was die erwachsene Shannon macht und wen sie liebt. Ich soll mit dem
Kopf geschüttelt haben und nur immer die Wörter "siekte" und
"kwaal",
die übersetzt werden können mit "Krankheit" und "Schmerzen".
Ich begann
zu weinen und sprach von nun an in Afrikaans weiter. ( Konstantin
deutete dies übrigens während der Sitzung und in unserem
Nachgespräch
als Niederländisch). Kurz vor "meinem" 18 Geburtstag scheine ich
an
einer Krankheit verstorben zu sein, unter Hypnose nur noch von
Krankheit die Rede war. Das Wort Blut erwähnte ich mehrmals,
weshalb
wir davon ausgehen, dass ich im Alter von 17 Jahren an Leukämie
verstorben bin. Meine Eltern hatten die Namen Rosalee und Jonathan.
Da
sich Konstantin Sorgen um meinen Gesundheitszustand machte, weil ich
wohl stark schwitzte und Zuckungen meiner Extremitäten aufwies,
brachte
er mich zurück. Dies war wohl nicht einfach, da ich mich dagegen
innerlich wehrte jene Shannon zu sein. Dennoch gelang es nach wenigen
Minuten, dass ich ohne die einzelnen Schritte wieder vorwärts
gehen zu
müssen (1 Jahr alt, 2 Jahre alt usw), wieder Marina zu sein. Ich
bin
quasi aus dem Jahr 1932 in kurzer Zeit wieder in 2004 gelandet.
Erstaunlicherweise
war ich sofort nach Beendigung des Trance-Zustandes wohl auf und zeigte
nur eine sehr geringe Benommenheit. Konstantin fragte mich, ob ich
weiß, was passiert ist und fragte mich einige Dinge, um
festzustellen,
ob ich auch wirklich wieder voll und ganz"angekommen" bin.
Eines
hätte ich nicht erwartet: Dass man sich nach der Hypnose noch an
Dinge
aus der Rückführung erinnern kann! Es war zwar alles recht
bruchstückhaft, wie ein Traum, an den man sich versucht zu
erinnern,
aber einige Sachen kamen mir sofort wieder ins Gedächtnis.
Wichtig
ist auch, dass ich zu keinem Zeitpunkt unter Hypnose den Eindruck
hatte, jemandem ausgeliefert zu sein oder völlig unter Kontrolle
zu
sein. Im Prinzip ist immer ein Teil meines Bewusstseins aufrecht
erhalten geblieben, so dass ich alles gewissermaßen selbst
steuern
konnte. Ich gehe davon aus, dass ich auch zu einem kompletten Abbruch
der Sitzung im Stande gewesen wäre. Manchmal spiele ich mit dem
Gedanken, erneut eine Rückführung durchführen zu lassen,
aber meine
Intuition hält mich davon ab. Trotz der Krankheit im letzten
Leben, war
ich wohl eine sehr glückliche junge Frau mit sehr netten Eltern.
Diesen
Eindruck möchte ich mir auf jeden Fall bewahren.
Für
das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen, nach Südafrika zu
fliegen
und den Ort Upington aufzusuchen. Es ist mein größter
Wunsch, die Farm
der Siegelbergs zu finden, das ist mir beim Schreiben dieser Zeilen
wieder einmal bewußt geworden.
Noch kurz zu
meiner Person: Ich bin (in diesem Leben ;.) am 21.12.1975 geboren und
arbeite derzeit als Krankenschwester in einer Suchtklinik. Ich lebe in
einer festen Partnerschaft und bekomme im Oktober Nachwuchs. Es wird
ein Mädchen und Sie dürfen raten, welchen Vornamen es
bekommen wird...
Marina, Juli 2006
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